
ARCHIV
03.12.2004
"Die Adventszeit ist da."
Advent. Wie sehr drängt uns diese Zeit, unsere Erwartung, unsere Sehnsucht, unser aufrichtiges Verlangen nach dem Kommen Christi zu erneuern! Und Er kommt ja jeden Tag in deine Seele, in der Eucharistie! - "Ecce veniet!" - Siehe, Er kommt bald!, so ruft uns die Kirche zu. (Im Feuer der Schmiede 548). 23.12.2000
Er ist Mensch geworden, um uns zu erlösen
Betrachte mit innerer Erschütterung die Großmut Gottes: Er ist Mensch geworden, um uns zu erlösen, Mensch geworden, damit du und ich uns Ihm voller Vertrauen nähern können. Gestehe wenigstens ein, daß wir solcher Liebe nicht wert sind. (Im Feuer der Schmiede 30). 22.12.2000
Die Liebe wird im Tun sichtbar
Eile nach Bethlehem, nähere dich dem Kind... Und dann: tanze vor Ihm, sage Ihm Worte der Liebe, drücke es an dein Herz...
Ich rede nicht von Kindereien: Ich spreche von Liebe, die Liebe wird im Tun sichtbar. Im Innersten deiner Seele kannst du das Kind umarmen! (Im Feuer der Schmiede 345). 21.12.2000
Wir müssen demütig sein
Laß dein "Ich" in den Hintergrund treten, ob es nun um deine Gesundheit, deinen guten Ruf, deine Karriere, deine Arbeit oder um diese oder jene Wendung deines Lebens geht... Denn es ist wirklich eine arge Sache, wenn du so tust, als hättest du vergessen, daß du nichts besitzt und alles Ihm gehört.
Wenn du bisweilen das - vielleicht grundlose - Gefühl hast, du seiest gedemütigt worden; wenn du einmal denkst, du müßtest deine Meinung unbedingt durchsetzen; wenn du verspürst, wie dein "Ich" sich immer wieder nach vorn drängt - nur "du", nur "deine" Sachen -, dann sei sicher: Du schlägst nur deine Zeit tot. Aber eigentlich wäre es nötig, deinen Egoismus totzuschlagen. (Im Feuer der Schmiede 1050). 20.12.2000
Unser Hang zum Egoismus stirbt nie
Laß dein "Ich" in den Hintergrund treten, ob es nun um deine Gesundheit, deinen guten Ruf, deine Karriere, deine Arbeit oder um diese oder jene Wendung deines Lebens geht... Denn es ist wirklich eine arge Sache, wenn du so tust, als hättest du vergessen, daß du nichts besitzt und alles Ihm gehört.
Wenn du bisweilen das - vielleicht grundlose - Gefühl hast, du seiest gedemütigt worden; wenn du einmal denkst, du müßtest deine Meinung unbedingt durchsetzen; wenn du verspürst, wie dein "Ich" sich immer wieder nach vorn drängt - nur "du", nur "deine" Sachen -, dann sei sicher: Du schlägst nur deine Zeit tot. Aber eigentlich wäre es nötig, deinen Egoismus totzuschlagen. (Im Feuer der Schmiede 1050). 19.12.2000
Ohne Ihn können wir nichts tun
Spürst du einmal eine Art Stolz in dir aufwallen - genauer: Hochmut! -, so daß du dich für einen Übermenschen hältst, dann ist es an der Zeit, laut zu rufen: Nein! Und sogleich empfindest du die Freude eines Kindes Gottes, die Freude eines Menschen, der zwar Sünden und Fehler mit sich herumschleppt, aber dennoch Gutes tut. (Im Feuer der Schmiede 1054). 18.12.2000
Halte mich fest - verlasse mich nicht!
Zeigen wir Jesus, daß wir Kinder sind! Wieviel Mühe kostet es ein Kind - ein wirkliches, kleines Kind -, bis es sich eine Treppenstufe höher hinaufgearbeitet hat! Da steht es nun, in scheinbar vergeblicher Mühe. Eine Stufe hat es schon geschafft. Dann, mit Händen und Füßen, mit der Anstrengung des ganzen kleinen Körpers wieder eine: ein neuer Triumph! Aber der Kampf beginnt von neuem. Wie anstrengend! Nur noch wenige Stufen bis oben..., aber dann... ein Fehltritt... und wieder ganz unten! Mit blauen Flecken, die Augen voll Tränen macht sich das arme Kind abermals an den Aufstieg.
So ist es mit uns, Jesus, wenn wir auf uns allein angewiesen sind. Nimm Du uns in Deine liebenden Arme als der große, gute Freund der echten Kinder, der Du bist. Hilf uns, bis wir ganz oben angekommen sind. Und dann... ja, dann wird es uns gelingen, auf Deine barmherzige Liebe zu antworten. In kindlicher Verwegenheit werde ich Dir, Herr, sagen, daß - Maria und Josef ausgenommen - kein Sterblicher - auch nicht die, die große "Toren" aus Liebe gewesen sind - Dich so geliebt hat und Dich so lieben wird, wie ich Dich liebe! (Im Feuer der Schmiede 346). 17.12.2000
Wehre dich nicht, wenn Er dir viel abverlangt!
Gott liebt dich unendlich viel mehr, als du selber dich liebst... Wehre dich also nicht, wenn Er dir viel abverlangt! (Im Feuer der Schmiede 813). 16.12.2000
Gott reißt dich nicht aus deinem Lebensbereich heraus.
Gott reißt dich nicht aus deinem Lebensbereich heraus. Er nimmt dich nicht aus der Welt, nicht aus deinem Stand, nicht aus deinen guten menschlichen Bestrebungen und Plänen, nicht aus deiner beruflichen Arbeit. Aber Er will, daß du da, wo du bist, heilig wirst. (Im Feuer der Schmiede 362). SERVICE
HEILIGER JOSEFMARIA
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19.06.2013
