

TEXT DES TAGES
“Vergebung erlangen wir durch die Barmherzigkeit Gottes.”
Du schreibst mir, daß du endlich gebeichtet und dabei die Demütigung erfahren habest, den Sumpf deines Lebens - so sagst du - vor einem Menschen aufdecken zu müssen.
Wann endlich reißt du diesen Dünkel aus deinem Innern aus? Erst dann wirst du dich bei der Beichte gegenüber "diesem Menschen" - einem Gesalbten Gottes, einem anderen Christus, Christus selbst!, der dir die Lossprechung der Sünden, die Vergebung Gottes erteilt - voll Freude so zeigen, wie du in Wahrheit bist. (Die Spur des Sämanns 45)
Vater, wie können Sie all diesen Unrat ertragen? sagtest du mir nach einer zerknirschten Beichte. Ich schwieg und dachte: Wenn deine Demut dich dahin bringt, dich als Unrat, als einen Haufen Unrat, zu erkennen, können wir aus all deiner Erbärmlichkeit noch etwas Großes machen. (Der Weg 605)
Du hast wenig Liebe zu Gott, wenn du kampflos nachgibst, nur weil es keine schwere Sünde ist. (der Weg 328)
Wieder einmal bist du in deine Torheiten von früher zurückgefallen! Kommst du dann zurück, bist du ohne rechte Freude... es fehlt dir an Demut.
Es scheint, als hättest du dich darauf versteift, den zweiten Teil des Gleichnisses vom verlorenen Sohn zu ignorieren - und so bleibst du noch beim elenden "Glück" der Futterschoten hängen. Du erkennst deine Brüchigkeit, das verletzt deinen Stolz, du zögerst mit der Bitte um Vergebung und bedenkst nicht, was auf dich wartet, wenn du in Demut bereust: die freudige Umarmung durch deinen Vater Gott und das Fest für den, der heimkehrt, der von neuem beginnt... ( Die Spur des Sämans 65)
08.09.2010
„Maria, Tochter Gottes des Vaters.“
Wieviel Gemeinheit in meinem Verhalten! Wieviel Untreue angesichts der Gnade Gottes! Du, meine Mutter, Zuflucht der Sünder, bitte für mich, damit ich nie wieder das Wirken Gottes in meiner Seele erschwere. (Im Feuer der Schmiede 178) 07.09.2010
“Eine persönliche Begegnung mit Gott.”
Sprich zu Ihm beim Empfang der Kommunion: Herr, ich hoffe auf Dich; ich bete Dich an, ich liebe Dich. Vermehre in mir den Glauben. Sei Du die Stütze meiner Schwachheit, denn Du hast ja in der Eucharistie bleiben wollen, um - selbst wehrlos - die Schwäche Deiner Geschöpfe zu heilen. (Im Feuer der Schmiede 832) 06.09.2010
“Der Heilige Geist macht uns mit Christus gleichförmig.”
Die Messe ist lang, sagst du, und ich füge hinzu: weil deine Liebe kurz ist. (Der Weg 529) 05.09.2010
“Die heilige Messe ist ein göttliches Handeln.”
Ist es nicht seltsam, daß viele Christen, die sonst in ihrem gesellschaftlichen Leben gemessen und beinahe feierlich auftreten (ohne jede Eile), die bei ihrer wenig anstrengenden Berufsausübung und bei Tisch und am Feierabend ebensowenig Eile zeigen, sich plötzlich gedrängt fühlen und in ihrem Eifer sogar auf den Priester einwirken, die Zeit, die dem heiligen Opfer am Altar gewidmet ist, abzukürzen und zusammenzudrängen? (Der Weg 530) 04.09.2010
“Sei ein Mensch, der aus der Eucharistie lebt!”
Sei ein Mensch, der aus der Eucharistie lebt! Wieviele Früchte der Heiligkeit und des Apostolates wirst du ernten, wenn dein ganzes Denken und Hoffen auf den Tabernakel gerichtet ist! (Im Feuer der Schmiede 835) 03.09.2010
“Er ist dort gegenwärtig - mit Fleisch und Blut.”
"Das ist mein Leib..." - Jesus opferte sich, und Er verbarg sich unter der Gestalt des Brotes... Jetzt ist Er dort so gegenwärtig - mit Fleisch und Blut, mit Seele und Gottheit -, wie Er Thomas gegenwärtig war, als dieser seine Finger in die Seitenwunde des verklärten Leibes legen durfte... Du aber gehst oft an Ihm vorbei und hast für Ihn nicht einmal den kurzen Gruß übrig, den du einem Bekannten, der dir begegnet, entbietest. Du hast viel weniger Glauben als Thomas! (Die Spur des Sämanns 684) SERVICE
HEILIGER JOSEFMARIA
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10.09.2010
